| Lecithin – Vorkommen | |
Lecithin findet man in der Natur in unterschiedlichsten Mengen und Qualitäten. Pflanzliches Lecithin ist beispielsweise enthalten in Sojabohnen, Sonnenblumenkernen, Leinsamen, Maiskeimen und Hanfsamen. Tierisches Lecithin ist u.a. enthalten in Hirn, Leber, Herz und Eigelb. Grundsätzlich ist der Mengenanteil des Lecithins in tierischen Produkten höher als in Produkten pflanzlicher Herkunft. So sind beispielsweise in Hirn und Leber relativ hohe Gewichtsanteile an Lecithin enthalten. Allerdings spielen diese Lecithin-Quellen im Speiseplan der meisten Menschen keine so große Rolle. Auch sagt der reine Gewichtsanteil noch nichts darüber aus, wie wertvoll das in den verschiedenen Natur-Produkten enthaltene Lecithin für den menschlichen Körper ist. Denn Lecithin ist nicht immer gleich Lecithin. Je nach Herkunft gibt es große Unterschiede beim Gehalt sog. ungesättigter Fettsäuren. Dieser Anteil an ungesättigten Fettsäuren ist wesentlich, da wichtige biologische Wirkungen des Lecithins davon abhängen. Das Ei-Lecithin enthält zum Beispiel einen Anteil von nur 5% ungesättigter Fettsäuren, während das aus der Sojabohne gewonnene Lecithin bis zu 40% ungesättigte Fettsäuren enthält. Darum wird für Buer ausschließlich das hochwertige Naturlecithin aus der Sojabohne, der „Königin des Lecithins“, als Ausgangsmaterial verwendet. |
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