| Lecithin – Leistungs-Spektrum | |
| Gesamtmolekül | |
Lecithin-Molekül – mehr als ein Zellbaustein Ohne Lecithin könnte keine Zelle leben. Denn die Umhüllung jeder Zelle besteht zu einem maßgeblichen Anteil aus Lecithin-Molekülen. Die Eigenschaften der Zellhülle sind eines der größten Wunder der Natur, denn Lecithin macht die Zellmembran (=Zellwand) zugleich stark aber auch flexibel. Genau das ist für die optimale Erfüllung ihrer vielen wichtigen Aufgaben im Organismus auch notwendig. Die Zellmembran muß extrem flexibel und durchlässig sein, um den Transfer der Stoffwechselprodukte zu ermöglichen. Eine intakte Zellmembran ist die Voraussetzung für eine funktionsfähige Zelle. Aber auch eine Zelle hat nur eine begrenzte Lebensdauer. Zellen sind so strukturiert, dass sie sich in regelmäßigen Zyklen regenerieren, d.h., es kommt zu einem Austausch alter gegen neuer Zellen. Der Körper braucht deshalb ständig ausreichend Lecithin für Aufbau und Funktion seiner Zellen. Aber das Lecithin-Molekül kann noch mehr leisten: Unser Gehirn benutzt normalerweise Glucose (Traubenzucker) als Energiequelle. Ein Mangel an Glucose im Gehirn kann zu Bewusstseins-Störungen, Schwindel und Zittern führen. In bestimmten Stressphasen kann das Gehirn zum Ausgleich auch Phospholipide, z.B. Lecithin, zur Energiegewinnung heranziehen. Lecithin stellt ferner einen Schutzfaktor für die Schleimhaut der Gallenblase gegenüber den aggressiven Gallensäuren dar und ist weiterhin verantwortlich für die Löslichkeit des Cholesterins in der Gallenblase. Es verhindert den Ausfall von Cholesterin. Die so durch Lecithin stabilisierte Gallenflüssigkeit schützt vor der Bildung von Gallensteinen. |
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